BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bekennen sich zum Moorschutz

22.05.12

Am Montag, den 21. Mai, haben sich BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Potsdam-Mittelmark auf ihrer Kreismitgliederversammlung in Bergholz-Rehbrücke mit dem geplanten Moorschutzprojekt des Landschaftsfördervereins Nuthe-Nieplitz-Niederung e.V. auseinandergesetzt. Die Bestrebungen des Landschaftsfördervereins zum Schutz des Moores werden vom bündnisgrünen Kreisverband grundsätzlich begrüßt. Aber auch für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ist klar, dass ein derartiges Vorhaben nicht ohne Bürgerbeteiligung durchgeführt werden kann.

Annedore Brüske-Dierker, Kreisvorsitzende, erklärt dazu: „Anlässlich des heutigen internationalen Tages zur Erhaltung der Artenvielfalt weisen wir darauf hin, dass der Schutz des Moores einen wertvollen Beitrag zur Erhaltung der Artenvielfalt leistet - für viele seltene und vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten ist die Erhaltung unserer Moore als Lebensraum von Bedeutung.“ Elke Seidel, neben ihrer Tätigkeit als Kreisvorsitzende auch Mitglied der bündnisgrünen Kreistagsfraktion in Potsdam-Mittelmark, ergänzt: „Der Klimawandel führt in Brandenburg zu einer zunehmenden Austrocknung der Landschaft. Wir müssen uns unserer Verantwortung kommenden Generationen gegenüber stellen. Das Wasser, das wir heute in der Landschaft halten, fehlt uns morgen nicht im Grundwasserkörper.“

Selbstverständlich ist für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN aber auch, dass die Ängste und Befürchtungen der LandnutzerInnen und AnliegerInnen ernst genommen werden müssen. Der Kreisverband hatte zu diesem Aspekt die Bürgermeisterin von Nuthetal, Frau Hustig, sowie Frau Stoof, Ortsvorsteherin von Tremsdorf, eingeladen. Dirk Hebenstreit, Mitglied des Kreisvorstandes und Sprecher des bündnisgrünen Basisverbandes Nuthetal, betont die Bedeutung einer für alle transparenten Vorgehensweise: „Nur wenn AnwohnerInnen und LandnutzerInnen frühzeitig und umfassend informiert und auch in die Planungen einbezogen werden, kann eine Akzeptanz des Projektes erreicht werden. Darin stimmen wir mit Frau Hustig überein. Ein Projekt zur Moorrenaturierung muss auch den Ausgleich der betreffenden Landwirte sowie deren Existenzsicherung betrachten. Letztlich müssen zunächst die Ergebnisse der Machbarkeitstudie abgewartet werden, bevor eine endgültige Positionierung möglich ist und über das weitere Vorgehen entschieden werden kann.“

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