Es geht um mehr als die Wurst!

20.07.15

Warum ein Volksbegehren?

Als der Brandenburger Landtag im März dieses Jahr über die Forderungen der Volksinitiative gegen Massentierhaltung verhandelte, ging ein Raunen durch die märkischen Ställe. Würde jetzt die lang ersehnte Agrarwende kommen? Schluss mit massenhaft verabreichten Antibiotika, Stallboxen groß wie Schuhkartons, Schweinen ohne Schwänzen und geschredderten Küken?

Die Antwort der Landesregierung lautete "Nein!". Alles soll so laufen wie bisher. Allein wir Bündnisgrünen stimmten für die Volksinitiative. 34.000 Unterschriften für die Tonne. Das Tierleid geht weiter.

Free Piggy! Jetzt erst recht.

Aber das lassen wir uns nicht gefallen. Gemeinsam mit dem Bündnis "Agrarwende jetzt" gehen wir in die zweite Runde. Das Ziel heißt Volksbegehren. Dafür brauchen wir 80.000 Unterschriften bis Mitte Januar. Am 15. Juli startet die Unterschriftensammlung. Es geht um mehr als nur gutes Essen. Mit einem Erfolg hätten wir die Chance, endlich die Agrarwende in Brandenburg einzuleiten. Millionen Tiere würden es uns danken.

Wir wollen

  • Tierquälerei stoppen
  • die Belastungen der Landwirtschaft auf Natur und Umwelt reduzieren
  • der Brandenburger Landesregierung einen Denkzettel verpassen
  • endlich die Agrarwende einleiten


Haben wir Deine Unterstützung?

Wenn ja, toll! Dann laden wir Dich herzlich am 2. Juli nach Berlin zum offiziellen Start der grünen Kampagne ein. Dort wollen wir uns mit allen UnterstützerInnen treffen, uns vernetzen und Fragen klären. Am 7. Juli folgt dann auf Einladung des Bündnisses ein Workshop, wo Dir u.a. vermittelt wird, wie genau die Unterschriften gesammelt werden müssen.

Und im September veranstalten wir einen Exklusiv-Workshop "Politische Kampagnen für Fortgeschrittene" für unsere lokalen Campaigner. Hier kannst Du alten Meistern über die Schulter schauen und Dein bereits erworbenes Wissen ausbauen.

Los geht's, lade Dir hier die Ausschreibung runter und lass uns gemeinsam Schluss machen mit der Massentierhaltung in Brandenburg!

 

Sammeln fürs Volksbegehren - so gehts!

Es hat sich ja schon rumgesprochen: Leider können wir die Unterschriften für das Volksbegehren gegen Massentierhaltung nicht direkt auf der Straße sammeln. Wer beim Volksbegehren mitmachen will, kann entweder:

  • persönlich bei der zuständigen Eintragungsstelle in seiner Gemeinde unterschreiben,

oder

  • Briefeintragungsunterlagen beim zuständigen Bürgeramt anfordern und per Post portofrei zurücksenden. 

Bei jeder Straßenaktion können wir SammlerInnen also “nur” bei der Beantragung der Briefeintragung helfen. Wir bieten den Bürgerinnen und Bürgern an, die Anträge auf Briefeintragungsunterlagen gleich auszufüllen, das zuständige Amt herauszusuchen und dort einzureichen.

Jede Gemeinde kann dabei - wie z.B. die Stadt Potsdam - auch Sammellisten akzeptieren, auf denen man gleich mehrere Personen aufnehmen kann. Auf den Listen dürfen dann aber nur - wie in diesem Beispiel - Potsdamerinnen und Potsdamer stehen. Die Gemeinden sind dazu aber nicht verpflichtet. Bitte klärt dies vorher mit eurer Gemeindeverwaltung ab, damit es hinterher keine bösen Überraschungen gibt.

Gebt bitte jeder und jedem die oder der mitgemacht hat, noch einmal eine Erinnerungskarte mit. Denn zu leicht gerät es wieder aus dem Gedächtnis, dass noch einmal Post vom Amt kommt und die Stimmen erst dann gezählt werden, wenn die amtlichen Unterlagen vollständig (Vorder- und Rückseite) ausgefüllt wurden!

Für Aktive, die regelmäßig zusammen mit anderen Straßensammlungen machen möchten, hat das Bündnis eine Mailingliste eingerichtet. Damit könnt ihr euch in Zukunft zu gemeinsamen Aktionen verabreden. Dafür schreibt eine kurze Mail an das Bündnis.

Außerdem kann Jede und Jeder kinderleicht seine bzw. ihre Briefwahlunterlagen über die Kampagnen-Seite www.volksbegehren-massentierhaltung.de kostenlos anfordern.

Kategorie

News

Unsere Termine

Es gibt keine Veranstaltungen in der aktuellen Ansicht.