Georg Hartmann will als Landrat auf Verhinderung der Deponie hinwirken

13.01.22

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Landratskandidat Georg Hartmann (Bündnis 90/ Die Grünen) lehnt die Verlängerung des Kiestagebaus oder eine Umwandlung in eine Deponie in der Fresdorfer Heide ab. Ziel muss eine Renaturierung sein, wie sie bei der Erteilung der Betriebserlaubnis für den Kiesabbau festgelegt wurde. Eine Deponie würde hingegen zu einer gravierenden Entwertung des umliegenden Naturraumes führen und diesen dauerhaft schädigen.
Es besteht der Verdacht, dass die Deponie auch deswegen beantragt wurde, um die Kosten der Renaturierung unbestimmt zu verschieben oder gar zu sparen, so Hartmann, der sich mit Initiativen und den Grünen auch vor Ort über die Lage informieren wird. Er geht davon aus, dass bereits bei der Erteilung der jetzigen Betriebserlaubnis das Für und Wider des massiven Eingriffs in die Natur abgewogen wurde und dass deswegen diese nur befristet und unter Auflagen erteilt wurde.
„Deshalb werde ich als Landrat mit vollem Einsatz auf die Verhinderung der Deponie hinwirken“, so Hartmann weiter.

Der Kiestagebau befindet sich in dem größeren Naturraum und Landschaftsschutzgebietes Naturparks Nuthe-Nieplitz und befindet sich in unmittelbarer Nähe eines Flora-Fauna-Habitats mit europäischen Schutzstatus. Der Betreiber hat nachlaufend beantragt, die ausgekieste Fläche als Deponie weiter zu nutzen. Das Vorhaben wird anlässlich der Auslegung des Regionalplanes wieder diskutiert.

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